PROGRAMM FÜR LEBENSBEGLEITENDES LERNEN GESTARTET

"Ziel ist es, im Programm für Lebensbegleitendes Lernen (LLL) Impulse für den Standort Oberösterreich zu geben, Leitlinien aus dem vorliegenden Programm mit Leben zu füllen, damit die Maßnahmen für die Menschen hier auch spürbar werden", so EB-Forum Vorsitzender Dr. Christoph Jungwirth bei der Präsentation des neuen Strategiepapiers.



Die Bildungabteilung des Landes, Bildungslandesrätin Mag.a Doris Hummer und das EB-Forum haben gemeinsam ein Programm ausgearbeitet und präsentiert. Es fußt auf drei Säulen mit den Überbegriffen "die Lernenden zuerst", "allgemeine und berufliche Weiterbildung forcieren" sowie "Bildungsnetzwerk OÖ stärken".

Ein Viertel der heimischen Bvölkerung ist niedrig qualifiziert (230.000), zwei Drittel davon sind Frauen (140.000). Die Zielgruppe der Niedrigqualifizierten ist schwierig zu erreichen, die Hemmschwelle für Weiterbildung zu hoch. Ebenfalls hoch die Zahl der niedrig qualifizierten Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Grundsätzlich: Das Risiko arbeitslos zu werden ist signifikant höher bei einem Plichtschulabschluss als bei höherem Bildungsgrad.

Eines der Kernziele ist es die Zahl der Niedrigqualifizierten von 25 auf 15% zu verringern sowie das Nachholen von Bildungsabschlüssen, Anerkennungsmaßnahmen von Kompetenzen und Alphabetisierungsprojekte.


Programm Lebensbegleitendes Lernen OÖ