Land(wirt)schaft hat Geschichte – aus der Landschaft lesen

Warum hat sich unsere Umgebung so entwickelt und welche Lehren sollen wir für die Zukunft ziehen?

Viele Generationen nutzten den Naturreichtum unter
unterschiedlichsten klimatischen und gesellschaftlichen Bedingungen
und formten über Jahrhunderte eine vielfältige Landschaft. Jede
Landschaft und damit ihre Nutzung hat also Geschichte. Hermann
Gabriel gräbt nach den oft verschütteten Zusammenhängen von
Landschaft und deren einst ganz alltäglicher Nutzung in der Kultur
der Landbevölkerung wie Allmende, Kulturterrassen, ehemalige
Streuobstwiesen oder Steinwälle aus grauer Vorzeit. So manche
Pflanze führt uns zu alten (fast) verschwundenen Landschaftsformen
und vergessenen Kultorten. Pflanzen als Zeiger für Wasser, Erze
oder „Gift“. Richtungsweiser, Zeitmesser, Wetterkünder,
Klimazeiger. Das genaue Beobachten in der Landschaft, die Suche
nach Zeugnissen einstiger bäuerlicher Nutzung und das Vergleichen
mit modernen, wissenschaftlichen Erkenntnissen sind wichtige
Erfahrungsquellen für die zukünftige Landbewirtschaftung mit dem
Schwerpunkt auf Klimaveränderung, Artenvielfalt und Naturschutz.

Zielgruppe

Bäuerinnen und Bauern, Biobäuerinnen und -bauern, Interessierte, Kräuterpädagoginnen und -pädagogen, Natur- und LandschaftsführerInnen

Anbieter

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Max. Teilnehmeranzahl: 25
Veranstaltungs-Nummer: 8580

Wann & Wo

Kursort

Hirtenhaus am Pettenfirst
Treffpunkt: Pfarrkirche Zell am Pettenfirst, 4842, Zell am Petten

Termin(e)

3. August 2020 - 3. August 2020

Kurszeit

9:00 - 17:00

Preis und Buchung

Normalpreis:
30,00 €
Diese Veranstaltung wird aus Mitteln der Bildungsförderung für ländliche Entwicklung unterstützt
30,00 €
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2020-07-31T01:51:47+02:00